Presse-Information
Messe Berlin präsentiert mit bio:cap neues internationales Life Sciences & AI Investival im CityCube Berlin
Vom 9. bis 11. Juni: Neues Life Sciences & AI Investival adressiert Europas Innovationslücke zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und skalierbaren Unternehmen
Berlin, 03. Juni 2026 – Die Messe Berlin bringt mit der Premiere der bio:cap internationale Entscheiderinnen und Entscheider aus Life Sciences, Künstlicher Intelligenz und Investment vom 9. bis 11. Juni 2026 erstmals im CityCube Berlin zusammen. Das neue Life Sciences & AI Investival schließt gezielt die europäische Innovationslücke zwischen herausragender wissenschaftlicher Exzellenz und der erfolgreichen Skalierung von Unternehmen.
Mit der neuen Messeveranstaltung schafft die Messe Berlin gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, Künstlicher Intelligenz, Venture Capital, Pharma und Unternehmertum. Ziel ist es, Europas Innovationspotenzial schneller in marktfähige Lösungen und global wettbewerbsfähige Unternehmen zu übersetzen.
Zur ersten Ausgabe kommen über 115 Aussteller aus mehr als 20 Ländern, über 250 Speaker aus mehr als 25 Ländern sowie internationale Investor, Start-ups und Unternehmen aus dem gesamten Life-Science-Ökosystem zusammen. Das Programm umfasst insgesamt über 100 Panels, Sessions und Workshops.
Internationale Plattform für Translation, Innovation und Wachstum
Europa verfügt über eine außergewöhnlich starke Forschungslandschaft – doch noch immer gelingt es zu selten, wissenschaftliche Exzellenz schnell in skalierbare Unternehmen, Investitionen und marktfähige Innovationen zu übersetzen. Genau hier setzt die von der Messe Berlin initiierte bio:cap an. Das neue internationale Investival bringt Wissenschaft, Kapital, Industrie und Unternehmertum gezielt zusammen, um neue Verbindungen, Kooperationen und Wachstumspotenziale im Life-Science- und KI-Ökosystem zu schaffen.
„Mit der bio:cap entwickelt die Messe Berlin ein neues internationales Veranstaltungsformat für einen Zukunftsmarkt mit enormer Dynamik“, sagt Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. „Die Verbindung von Life Sciences, Künstlicher Intelligenz und Kapital gehört zu den entscheidenden Innovationsthemen unserer Zeit – genau dafür schaffen wir mit der bio:cap eine Plattform für internationalen Austausch, neue Partnerschaften und Wachstum.“
Die bio:cap baut dabei auf starke wissenschaftliche und institutionelle Partnerschaften. Gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem Berlin Institute of Health (BIH) und dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) bringt das neue Investival führende Akteur aus Forschung, Translation, Technologie und Innovation zusammen, um Europas Life-Science-Ökosystem international sichtbarer und stärker vernetzt aufzustellen.
„Medizinische Innovation entsteht dort, wo exzellente Forschung, klinische Anwendung, unternehmerische Umsetzungskraft und die richtigen Rahmenbedingungen zusammenkommen“, Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin. „Als Universitätsmedizin sehen wir täglich, welches Potenzial in wissenschaftlichen Durchbrüchen steckt – und wie entscheidend es ist, diese schneller in konkrete Lösungen für Patientinnen und Patienten zu überführen. Dafür braucht es starke Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Klinik, Industrie, Kapital und Politik. Genau hier setzt die bio:cap an.“
Auch aus Sicht des BIH ist die erfolgreiche Translation wissenschaftlicher Erkenntnisse eine der zentralen Herausforderungen für den Innovationsstandort Europa.
„Europa verfügt über herausragende Strukturen und Akteure in der biomedizinischen Forschung und Krankenversorgung“, sagt Prof. Dr. Christopher Baum, Vorsitzender des BIH-Direktoriums und Vorstand des Translationsforschungsbereichs der Charité – Universitätsmedizin Berlin. „Eine zentrale Herausforderung besteht darin, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen innovative und skalierbare Anwendungen, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Für diesen erfolgreichen Translationsprozess braucht es starke Ökosysteme und neue Formate; die bio:cap schließt eine Lücke, indem sie Forschung, Unternehmertum und Kapital frühzeitig zusammenführt.“
Neben Wissenschaft und Translation spielt auch die Verbindung von digitalen Technologien, Unternehmertum und Investitionen eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Gesundheitsinnovation.
„Die Zukunft der Gesundheitsinnovation entsteht an der interdisziplinären Schnittstelle von Life Sciences, künstlicher Intelligenz und Unternehmertum“, sagt Prof. Dr. Ariel Dora Stern, Alexander von Humboldt Professor of Digital Health, Economics and Policy am Hasso-Plattner-Institut. „Erfolgreiche Innovationsökosysteme leben vom frühen Austausch zwischen Wissenschaft, Technologie, Investoren und Industrie. Plattformen wie die bio:cap schaffen genau diesen Raum.”
Internationale Perspektiven auf die Branche: Zwischen Boston, Berlin und Asien
Zu den internationalen Stimmen der Premierenausgabe zählen unter anderem Stefan Oelrich, Member of the Board of Management of Bayer AG und President of Bayer’s Pharmaceuticals Division, Dr. Thomas Clozel, Co-Founder und CEO des AI-Biotech-Unternehmens Owkin, Dr. Johannes Fruehauf, Founder und CEO von BioLabs, Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan W. Hell, Cyber Ambassador Audrey Tang, Bundesministerin Dorothee Bär sowie weitere internationale Top Voices aus Forschung, Venture Capital, Technologie und Industrie.
In ihrem Programm widmet sich die bio:cap inhaltlich zentralen Zukunftsfragen der Branche – darunter Europas Biotech-Souveränität, internationale Investitionsdynamiken, die Rolle von AI in Drug Discovery und Diagnostics sowie neue Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Life Sciences und Technologie. Sessions wie “Building Europe’s Biotech Sovereignty”, “Europe’s Biotech Capital: Who Funds the Future?”, “The Boston Blueprint: Scaling Biotech Across Borders”, “Asia’s Biopharma Rise” sowie Reverse Pitch Sessions und Startup Pitch Formate sollen gezielt den Austausch zwischen Gründer:innen, Investor:innen und Industrie fördern.
Austausch über die Bühne hinaus – vom CityCube in die Stadt
Ergänzt wird das Konferenzprogramm durch interaktive Formate, die den direkten Austausch zwischen Gründer:innen, Investor:innen, Wissenschaft und Industrie fördern. Reverse Pitch Sessions, Startup Pitch Formate, Roundtables und praxisnahe Workshops schaffen konkrete Anknüpfungspunkte für unterschiedliche Akteure des Ökosystems – von Unternehmensfinanzierung und Investor Readiness über klinisches Feedback für Innovationen bis hin zu Anwendungen von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen.
Der Austausch endet dabei nicht mit dem Bühnenprogramm. Mit kuratierten Side Events und Networking-Formaten erweitert die bio:cap das Investival-Erlebnis in die Stadt hinein. Dazu zählt auch die Investal Party, die internationale Investor:innen und weitere Teilnehmende in nach Messeschluss zusammenbringt. In der Fotografiska Berlin erhalten Gäste Zugang zu einer exklusiven Ausstellung und können den Abend bei Networking und Gesprächen ausklingen lassen. Auf dem Teufelsberg verbindet ein weiteres Side Event Berliner Zeitgeschichte mit kreativen Formaten wie einer historischen Führung und einem Graffiti-Workshop – und schafft zusätzliche Räume für persönliche Begegnungen und neue Verbindungen innerhalb des internationalen Ökosystems.
Über die bio:cap
Die bio:cap ist ein Investival an der Schnittstelle von Life Sciences und Künstlicher Intelligenz. Das Format richtet sich an das gesamte internationale Life-Science-Ökosystem und verbindet Kapital, Technologie und Forschung in einem offenen, investitionsorientierten Umfeld. Auf der bio:cap treffen führende internationale Investoren auf Start-ups, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus Biotech, TechBio, Diagnostics und KI – ergänzt durch Entscheiderinnen und Entscheider aus der Politik. Die bio:cap findet erstmals vom 9. bis 11. Juni 2026 im CityCube Berlin statt. Veranstalter ist die Messe Berlin in Zusammenarbeit mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und dem Hasso-Plattner-Institut (HPI).