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Presse-Information

01. November 2017

Bazaar Berlin setzt sich seit 1962 für fairen und nachhaltigen Handel ein

• Halle 15.1: breites Spektrum an Fair-Trade-Produkten

• Bazaar Berlin unterstützt Zertifizierung Berlins als Fairtrade-Stadt

• Workshops für Schulklassen zum Thema Nachhaltigkeit

November 2017 Unter dem Namen „Partner des Fortschritts“ ist der Bazaar Berlin, eine internationale Verkaufsmesse für Kunsthandwerk, Schmuck, Textilien und Wohnaccessoires, Anfang der 60er Jahre gestartet und setzt sich seitdem für faire und ökologische Produktionsbedingungen ein. Ob T-Shirts aus Biobaumwolle, Handtaschen aus Lederresten oder von syrischen Flüchtlingsfrauen gefertigter Schmuck - auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Aussteller aus aller Welt dabei, die ihre Produkte fair und nachhaltig produzieren. Zudem legen sie darauf Wert, traditionelle Fertigungstechniken zu erhalten und gerade in wirtschaftlich benachteiligten Regionen den Menschen eine Beschäftigungs- und Einkommensperspektive zu bieten. Beim Bazaar Berlin, der vom 08. bis zum 12. November auf dem Berliner Messegelände stattfindet, widmet sich eine gesamte Halle dem Thema Fair Trade (Halle 15.1). „Die Besucherinnen und Besucher können auf der Messe direkt mit den Händlern ins Gespräch kommen, die häufig die Waren selber herstellen“, sagt Barbara Mabrook, Projektleiterin des Bazaar Berlins. „So kann man sich genau erkundigen, woher die Rohstoffe kommen und unter welchen Bedingungen etwas gefertigt wurde.“

Berlin wird Fairtrade-Stadt

Der Bazaar Berlin setzt sich aber auch direkt dafür ein, das Thema Fair Trade voranzutreiben. So hat sich im vergangenen Jahr auf der Messe eine Gruppe von Vertretern aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft – darunter auch der Bazaar Berlin – zusammengeschlossen, um die Zertifizierung von Berlin als Fairtrade-Stadt voranzutreiben. Auf der Ebene der Berliner Bezirke haben sich bereits Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Pankow und Tempelhof-Schöneberg erfolgreich zertifizieren lassen. Nun soll auch die gesamte Stadt Berlin Fairtrade Town werden und beispielsweise fair gehandelte Produkte in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Landesbetrieben anbieten. Ein Beispiel dafür ist der Einsatz von fair produzierten Fußbällen, die bereits von Vereinen wie Hansa 07 e.V. eingesetzt werden. Denn gerade bei der Produktion von Fußbällen sind die Arbeitsbedingungen häufig prekär: Die Bälle werden in Ländern wie Pakistan vornehmlich in Handarbeit hergestellt. Kinderarbeit, Hungerlöhne und mangelnder Arbeitsschutz sind dabei keine Seltenheit. Das Aktionsbündnis Faires Berlin, das sich aus der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Berlin und Steuerungsgruppe Friedrichshain-Kreuzberg, dem Landessportbund Berlin, dem Berliner Eine-Welt-Promotor*innen-Programm sowie dem Verein Weed zusammensetzt, will daher den Einsatz von Bällen, die unter nachhaltigen und fairen Bedingungen hergestellt wurden, im Berliner Sport vorantreiben. Beim Bazaar Berlin gibt es die fairen Bälle auch zu kaufen. Außerdem erhalten Besucherinnen und Besucher nähere Informationen zum Fairtrade Town Berlin-Projekt (Halle 15.1, Stand 216a)

Workshops für Schulklassen

Das Thema Fair Trade und Nachhaltigkeit wird auch bei den zahlreichen Workshops für Schulklassen eine große Rolle spielen. So informiert das Berliner Missionswerk am Beispiel von Äthiopien, wie wichtig ausreichend sauberes Wasser in Afrika ist – und was Menschen in Deutschland damit zu tun haben. Beim Workshop „Engagement Global, Bildung trifft Entwicklung“ können die Kinder und Jugendlichen aus Recyclingmaterial Trommeln basteln. Außerdem lernen sie die Auswirkungen von Altkleidersammlungen kennen, indem sie den Fußspuren eines recycelten Kleidungstücks in Rollenspielen und Gesprächskreis folgen. Beim Verein „future fashion forward“ stehen spannende Forscher-Experimente auf dem Programm: Dort untersuchen die Schülerinnen und Schüler die Rohstoffe unserer Kleidung und hören die Geschichten der Menschen, die am Herstellungsprozess beteiligt sind.

Über Bazaar Berlin

Als „Partner des Fortschritts“ im Jahre 1962 gestartet, findet die internationale Verkaufsausstellung für hochwertiges Kunsthandwerk, Mode, Schmuck und Accessoires aus aller Welt inzwischen unter dem Namen „Bazaar Berlin“ statt. Zehntausente Besucher kommen alljährlich im November in die Messehallen am Berliner Funkturm, um außergewöhnliche Geschenke aus aller Welt für sich und zum Verschenken zu erwerben. Veranstalter des Bazaar Berlin ist die Messe Berlin GmbH. Mehr unter www.bazaar-berlin.de sowie auf Facebook und Instagram (Bazaar Berlin).

Fotos in Druckqualität vom Bazaar Berlin finden Sie hier: http://www.bazaar-berlin.de/Presse/Fotos/