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Presse-Information

13. Januar 2017

Messe-Aufsichtsrat beschließt Bau einer neuen Halle

Berlin, 13. Januar 2017 - In der heutigen Sitzung des Aufsichtsrates der Messe Berlin GmbH ist der Bau einer neuen Halle einstimmig beschlossen worden. Diese wird als Ausweichfläche benötigt, um die dringende Weiterentwicklung der bestehenden Hallen unter dem Funkturm angehen zu können. Zudem wird mit der neuen Halle der stetig wachsenden Nachfrage nach Veranstaltungsfläche am Standort der Messe Berlin Rechnung getragen.

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates der Messe Berlin: "Der heutige Beschluss des Aufsichtsrates ist ein wichtiges Signal für die weitere Stärkung der Messe- und Kongressstadt Berlin. Ich freue mich, wenn die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Messe Berlin durch bauliche und technische Ertüchtigung des Messegeländes gesteigert wird. Dies wird in den nächsten Jahren eines der bedeutendsten Projekte der Messe Berlin GmbH sein, welches ich als zuständige Senatorin und stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates engagiert begleiten werde.“

Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Christian Göke: „Ich freue mich, dass der Aufsichtsrat heute einstimmig diese für uns als Messe Berlin so wichtige Entscheidung getroffen hat. Wir werden das Projekt unverzüglich ausschreiben und dann schnellstmöglich mit dem Bau beginnen, um im Herbst des nächsten Jahres – also noch vor der InnoTrans 2018 – mit der neuen Halle 27 einen problemlosen Ablauf der großen Leitmessen garantieren zu können. Dieses Bauvorhaben ist eine Investition in die Zukunft unseres Geschäfts am Standort Berlin. Die Investitionssumme in Höhe von 55 Mio. Euro finanziert die Messe Berlin aus eigenen Mitteln.“

Die Messe ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Land Berlin. Mit dem letzten Geschäftsjahr wurde ein Rekordumsatz von voraussichtlich 308 Mio. Euro generiert; die Aussteller und Besucher der Messe Berlin haben zudem einen zusätzlichen Kaufkraftzufluss in Höhe von 1,7 Mrd. Euro erzeugt. Maßgeblich dafür sind vor allem die fünf internationalen Leitmessen IFA, InnoTrans, ITB Berlin, FRUIT LOGISTICA und Internationale Grüne Woche Berlin, die sich zu einem Großteil über das gesamte Gelände der Messe Berlin erstrecken. Um die notwendige, sukzessive Sanierung und Modernisierung der bestehenden Messehallen anzugehen, ist eine Ausweichfläche für den Schutz des Bestandsgeschäftes unumgänglich.

Die neue Halle soll eine eingeschossige, multifunktionale, flexible und stützenfreie Veranstaltungsfläche von 10.000 m² bieten und aktuellen, marktüblichen Ansprüchen an Technik, Flexibilität und Architektur entsprechen. Dadurch wird auch eine Nutzung der Fläche zwischen den großen Messen für Kongressveranstaltungen ermöglicht.

Die Halle 27 wird zudem den Rundlauf des Geländes schließen und nach Abschluss aller Sanierungsarbeiten als zusätzliche Flächenkapazität zur Verfügung stehen. Mit dem Neubau der Halle und der sich daran anschließenden Sanierung des Geländes wird die Messe Berlin zukunftsfest gemacht und der stetig wachsenden Bedeutung dieses Veranstaltungsortes Rechnung getragen.